Monitoring und Evaluation in der PR

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Paid-Media-Kampagnen und die klassische Pressemitteilung verlieren in der PR zunehmend an Effektivität und Bedeutung. Content-getriebene Kommunikationsstrategien sind mittlerweile das Mittel der Wahl. Für Kommunikationsexperten ist daher »Data Sourcing« unverzichtbar und alternativlos. Doch wie lassen sich relevante, interessante und spannende Stories in Serie identifizieren? Via Media Monitoring können Kommunikatoren zielgruppenrelevante Themen und Trends analysieren und so unstrukturierte Daten in strukturierte Informationen konvertieren.

Weltweit werden in einer Sekunde fast 42 Millionen WhatsApp und Facebook-Messenger-Nachrichten versendet, mehr als 4,5 Millionen YouTube-Videos hochgeladen, eine Million Facebook-Post publiziert, über 18 Millionen SMS versendet, 3,8 Millionen Suchanfragen über Google gestellt, 188 Millionen E-Mails versendet und rund 695.000 Stunden Netflix geschaut. 

Infografik: Das passiert in einer Minute im Internet | Statista

Mehr als fünf Milliarden Menschen interagieren täglich mit Daten. Bis zum Jahr 2025 erhöht sich die Zahl aller Voraussicht nach sogar auf sechs Milliarden – 75 Prozent der Erdbevölkerung. Laut einer Studie der International Data Corporation (IDC) und Seagat Technologie wird die globale Datenspähre – also die Datenmenge, die jährlich erstellt und repliziert wird – von 33 Zettabyte aus dem vergangenen Jahr bis 2025 auf 175 Zettabyte anwachsen. Diese schier unfassbare Informationsflut ist zwar lesbar, doch größtenteils unstrukturiert und daher auch nur schwer zu analysieren. Content-Intelligence-Systeme oder auch Social-Media-Monitoring-Softwares analysieren via Keywords und »Search Queries« strategische Daten beziehungsweise Content und identifizieren für Unternehmen kundenrelevante Themen. Man muss halt nur die richtigen Fragen stellen. 

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Um zeitnah reagieren und das (internationale) Userverhalten besser analysieren zu können – und so dann letztlich auch die Time-to-Market-Zeiten optimieren zu können – müssen Daten zu Informationen konvertiert werden. Data-Analytics und Social Listening generieren aussagekräftige Insights, die basierend auf verlässlichen Analysen wie beispielsweise der Sentiment- oder Viralitätsanalyse relevanten Content monitoren. Anhand dieser Erkenntnisse oder auch »Aha-Erlebnissen« können Entscheider Impulse für das weitere Handeln ableiten und wenn nötig, konzentriert und pointiert nachbessern.

Kommunikationsexperten identifizieren so zielgruppenrelevante Themen, Kampagnen, Trends, Influencer und Kommunikationskanäle innerhalb einer Branche, Industrie oder Szene und optimieren aufgrund dieser intensiven Prozess- und Datenanalyse die Performance und Kommunikationseffektivität. PR- und Kommunikationsagenturen sollten sich also tatsächlich intensiv mit Social Listening, Monitoring sowie Data-Analytics auseinandersetzen – und das regelmäßig. Denn schon Schiller wusste: »Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.«

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